Kollektives Gewissen PDF Drucken E-Mail
Familienstellen - Ordnungen der Liebe
Ist die nicht spürbare Instanz im Menschen, die darüber wacht, dass die ‚Ordnungen der Liebe‘ eingehalten werden. Es ist umfassender, also nicht identisch mit dem für jeden Menschen spürbaren ‚persönlichem Gewissen‘ bzw. steht auch teilweise im Widerspruch dazu.

Das ‚persönliche Gewissen‘ entspricht dem Verhaltenskodex einer Familie: „richtig und falsch, gut und böse“ ist jemand im Sinne der eigenen Familie. Das persönliche Gewissen ist oft der Grund dafür, dass die ‚Ordnungen der Liebe‘ verletzt werden.

Beispiel:

Die Tochter hilft der kranken Mutter und fühlt sich „gut“ und wird dafür gelobt. Geschieht das längerfristig wird das ‚Gesetz der Rangfolge‘ verletzt. Die Kleine wird „größer“ als ihre Mutter, sie sorgt für ihre Mutter, und kann deshalb von ihrer Mutter nicht mehr nehmen. Das kollektive Gewissen sorgt dafür, dass die Tochter über persönliches Scheitern wieder klein wird.
 
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ANEMOAPR08 15
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