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Familienstellen -
Ordnungen der Liebe
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Wir wollen nicht schuldig sein, sondern uns richtig und im Recht empfinden. Dann werden wir geachtet, haben ein An-Sehen. Wenn aber das schlechte Gewissen nagt, sich im Magenbereich ein hohles Gefühl ausbreitet und wir bemerken, irgendetwas haben wir „falsch“ gemacht und dementsprechend eine innere Balance verloren, dann wissen wir, dass wir eine Grenze überschritten haben, dann merken wir Schuld und haben Schuldgefühle. Und sind darauf aus, uns zu ent-schuldigen, etwas wieder richtig zu stellen und unser An-Sehen wieder herzustellen. Damit wir uns wieder gut fühlen, ohne flaues Bauchgefühl wieder zur persönlichen und sozialen Kraft finden. Und es ist ein Merken und ein Wissen und ein Handeln. Das ist persönliche Schuld - spürbar durch unser persönliches Gewissen. Doch das persönliche Gewissen kann verändert werden. Dementsprechend ändern sich die Schuldgefühle und der Tatbestand der Schuld. Dann wird ein vormaliges Recht „gebeugt“, angepasst an die vermeintlichen Erfordernisse einer sich ändernden Gesellschaft – heute z.B. an eine sich immer rascher vollziehenden Auflösung aller bisherig gültigen Gesellschaftsformen und Gesellschaftsnormen. So wird heutzutage Eltern ein schlechtes Gewissen gemacht, wenn sie ihre Kleinstkinder zuhause betreuen. Der Frau wird ein schlechtes Gewissen suggeriert, wenn sie sich nicht für Karriere, sondern für Muttersein entscheidet. Im Familienbund wird dem Mann nahegelegt, der Frau eine Karriere zu ermöglichen mit dem geforderten Opfer, seine eigene nicht so wichtig zu nehmen und Hausmann zu sein. „Ja klar“, heißt es heute, „natürlich, wir sind doch nicht von gestern“. Und belächelt und ins Unrecht gesetzt werden der-/diejenigen, die eine klassische Familienordnung bevorzugen. Schuld in diesem Sinne definiert ein Verhalten, welches variabel entsprechend der sozialen Struktur ist. Unschuldig und angesehen sind wir, wenn wir ein gutes Gewissen haben können - weil wir uns gemäß unserer sozialen und zeitlichen Umgebung „richtig“ verhalten haben. Um diese Schuld geht es beim Familienstellen nicht. Es geht nicht um persönliche Schuld und nicht um das persönliche Gewissen. Um welche Schuld geht es also beim Familienstellen?Wenn in unserem Leben vieles schief geht, fragen wir uns vielleicht wieso. „Was habe ich falsch gemacht? Hätte ich doch damals …..“ Unsere Verantwortung, unsere Schuld ist uns nicht klar. Vielleicht halten wir Querstehendes auch einfach für eine Pechsträhne, halten uns selbst für Unglücksraben und das Leben für ungerecht. Dass Schicksalsschläge eine Folge von Schuld sein könnten, liegt unserer Vorstellung, unserem Gewissen fern. Gerade haben wir doch „Sünde, Beichte, Erbschuld“ bei der Kirche gelassen, als Elemente eines mittelalterlichen Strafgerichts endlich entlarvt – als einem neuzeitlichen freiheitlichen gesellschaftlichen Leben und Denken völlig unangemessen. Wir haben uns doch endlich davon befreit und können doch endlich tun, was wir wollen und was wir selbst für richtig halten. Doch beim Familienstellen regt sich der Dorn im Fleisch neu. ‚ Verstrickung‘ beinhaltet immer das Versagen gegenüber den immer gültigen ‚ Ordnungen der Liebe‘. Schuld definiert sich als Verstoß und Verletzung der ‚ Ordnungen der Liebe‘. Wir kennen diese Liebes- und Lebensordnung nicht mehr. Wir sind sogar froh, dass diese Regeln einer dunklen Vorzeit für null und nichtig erklärt worden sind. Doch beim Familienstellen können wir erleben, in unserem eigenen Körper spüren, dass die ‚ Ordnungen der Liebe‘ auch unsere Jetzt-Zeit bestimmen, nämlich in der Tiefe unsere Seele. Sie bilden energetische Kraftzentren, an die wir uns anschließen können, und wir veröden und verenden, wenn wir es nicht tun. Dass ist eine andere Schuld, die Schuld einer Lebens und Liebes-Ferne, in der wir uns selbst den Lebenssaft entziehen. Merken können wir dann unsere Schwäche, unser Unglück, unsere Ungeborgenheit, unsere Angst, unsere Rastlosigkeit - die zugrundeliegende Schuld können wir nicht spüren, denn es ist keine persönliche Schuld gemessen an der Instanz des persönlichen Gewissens. Es ist kollektive Schuld, die geahndet und ausgeglichen wird durch das ‚ kollektive Gewissen‘. Letzteren Vorgang nennen wir beim Familienstellen ‚ Verstrickung‘. Verstrickung löst sich, indem die ‚ Ordnungen der Liebe‘ wieder eingesetzt werden, nachdem die diesbezügliche Schuld – die Verletzung der ‚ Ordnungen der Liebe‘ - offenbar geworden ist. Diese Art von Schuld erinnert uns daran, dass wir Geschöpfe sind, eingebunden in eine Schöpfungsordnung, die uns nur nähren kann, wenn wir dort sind. Wir können nur dort sein, wenn wir ihre Ordnungen leben. Un-Schuld in diesem Sinne definiert also einen Ort, ein Sein. |
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Familienstellen -
Allgemeines
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Geschrieben von: Karin Wegener
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Familien-Sinn ist nicht mehr selbstverständlich, die Gründung einer Familie bildet kaum mehr ein Lebensziel. Die derzeitige westliche Gesellschaft begünstigt und setzt ins Recht Individualisten, die unabhängig von Familie und Nation ihr Leben eigenmächtig und oft rücksichtslos in die Hand nehmen und selbstbestimmt das tun, was ihnen „gut“ dünkt. Und stoßen auf Grenzen: Schicksalsschläge durch Krankheit und Unfall, Misserfolge, Scheitern trotz aller Bemühungen, Depressionen, Desorientierung prägen andererseits die gesellschaftliche Wirklichkeit - global, denn die westliche Lebensperspektive erreicht über die Medien alle Winkel der Erde. Familienbande, Sitten und die Geschichte der Vorfahren und des eigenen Landes werden zunehmend ignoriert, der 'Casino-Kapitalismus' setzt sich über alle Gerechtigkeit hinweg. Familienstellen ist die Besinnung darauf, dass jedes sexuelle, familiäre und soziale Mit- oder Gegeneinander in der Tiefe von den ‚ Ordnungen der Liebe‘ bestimmt und beantwortet wird und das unabhängig von unserem Willen und unserer Anerkennung. Das nicht spürbare ‚ kollektive Gewissen‘ zwingt jeden in die ‚ Ordnungen der Liebe‘ hinein und erzeugt Schicksalsschläge als Antwort darauf, dass Bindungsgesetze gebeugt und übergangen worden sind, dass Geben und Nehmen im Ungleichgewicht sind - und dieses nicht nur bezüglich des eigenen Leben sondern bezüglich der ganzen Familie - eingeschlossen die schon verstorbenen Vorfahren. Konflikte, schwierige Lebenslagen jeglicher Art können Folge von nicht bewältigten Lebensprozessen der Vorfahren Jahrhunderte vorher sein. Psychotherapeutische Verfahren können in solchen Fällen nicht helfen und sind darüberhinaus selbst oft nicht im Einklang mit den ‚ Ordnungen der Liebe‘.
Familienstellen findet auf einer archaisch anmutenden Seelen-Ebene statt, die jedoch eine energetische Entsprechung im ersten feinstofflichen Körper des Menschen hat - dem ‚Ätherkörper‘. Dieser bildet die Ordnungsmatrix des Menschen - körperlich, familiär und sozial. Wir sind nur so gesund und ausgeglichen, wie wir die Ordnung und die Gesetze des Ätherkörpers einlösen. Das Auffinden der 'Andockstelle' des Ätherkörpers im physischen Körper und eine bewusste Konzentration auf eine Neuanbindung an die Kraft dieser Ordnungsinstanz ist eine Besonderheit von 'Familienstellen Karin Wegener' (= 'Äther-Integratives Familienstellen') und wichtiger Bestandteil im Seminar-Prozess.
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Familienstellen -
Allgemeines
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Familienstellen: Einzelsitzungen
Die Grundlage des klassischen Familienstellens und der Bewegungen der Seele in Gruppenarbeit ist, dass Stellvertreter für Familienmitglieder aus dem morphogenetischen Feld des Familienkörpers die jeweiligen Informationen eines bestimmten Familienmitglieds aufnehmen und diese verkörpern. Denn der Mensch "hat" nicht eine Familie, sondern jeder Mensch "ist" seine Familie. Jeder menschliche Körper enthält deswegen alle Informationen des Familienkörpers. Diese Informationen prägen alle Lebensbereiche. So sind Unsicherheit, Orientierungslosigkeit, Erschöpfung und Ängste oft Folgen von ungelösten und deshalb belastenden Familienkonflikten.
Doch auch Gegenstände können „geladen“ werden und als Informationsträger für Menschen, Räume und Gefühle/Einstellungen eingesetzt und in der Einzelarbeit des Familienstellens wirksam werden. In Resonanz zu verschiedenen thematisch fixierten Feldern können körperliche, emotionale und mentale Reaktionen deutlich differenziert werden. Auch dadurch wird einsichtig und spürbar, welche Verstrickungen zu Schicksalsschlägen und unerträglichen Konflikten führen. Wird darüberhinaus eine körperliche Fehlhaltung im Sinne der Äther-Impulse sanft korrigiert, der Körper dadurch durchströmt mit bisher blockierter Energie, können die jeweiligen Informationsfelder und Informationsträger stärker körperlich wahrgenommen und eingelöst werden. Dieses Ineinanderwirken von Eigenladung und Außenladung setzt eine Dynamik frei, die stagnierende Beziehungs-, Verhaltens- und Gefühlsmuster auflöst und eigene Seelenkräfte freisetzt.
Der systemische Umgang mit Informationsfeldern und Informationsträgern
Wenn wir mit Menschen in unserer Familie, im Büro, im Betrieb nicht zurecht kommen, uns durch sie belästigt und bedrängt fühlen, wir sie nicht mögen und sie „weg“ haben wollen, liegt in diesem „Raus aus meinem Leben“ keine wirkliche Möglichkeit, aus der Bedrängnis, aus dem Sog des an ihn/sie Denkens herauszukommen. Außerdem ist es meistens nicht möglich, die äußere Welt gemäß den eigenen Bedürfnissen und Wünschen zu ändern. Eine Veränderung der inneren Welt – gemäß den Ordnungsgesetzen des Ätherkörpers - ist jedoch nicht nur möglich, sondern im Sinne einer Reifung zum Seelen-Menschen notwendig.
Erste Schritte: Der/Die Aufstellende wissen zunächst nicht, welche Felder und Ladungen gelegt und aufgestellt werden, so dass gewohnte Urteile eine Unbefangenheit nicht stören. Stehen wir auf einem Informationsfeld einem Menschen mit unbekannter Ladung gegenüber, löst dieses sofort Gefühle und Reaktionen aus. Wir fühlen uns wohl oder unwohl, mögen dort sein oder halten es nicht aus. Diese Reaktion kann stark oder auch schwach sein, sie kann beunruhigen, quälen, erschüttern, so dass starke Gefühle von Trauer, Angst oder Wut folgen. All das geschieht, ohne dass man zunächst weiß, um welches Feld und um welchen Menschen es sich dreht.
Verändernde Schritte: Wir stehen auf diesem Feld, diesem Menschen gegenüber und ein zusätzliches Informationsfeld oder ein zweiter Informationsträger wird dazugelegt – und alles ist verändert, auf einmal sind wir getröstet oder aber noch schlimmer bedrängt. Wir stehen auf diesem Feld in einer bestimmten Körperhaltung. Wird diese Körperhaltung korrigiert im Sinne eines Ausgleichs der Fehlhaltung hin zu einer der Ätherordnung entsprechenden Ausrichtung verändern sich Empfindungen und Gefühle. Bisher Gemiedenes kann angeschaut werden, Wohlgefühle ersetzen vorheriges Unerträgliches. Wichtigkeiten verlagern sich.
Einsichten: Der Mensch, den wir vorher unerträglich fanden und hinauswerfen wollten, wird zu einem wichtigen lösenden Bezugspunkt für einen Familienkonflikt. Womöglich wird ein anderes Informationsfeld eingenommen, auf welchem es sich leichter atmen lässt, wo Beckenkraft stärkend zu spüren ist. Erst wenn eine Veränderung zu körperlichem und psychischem Wohlgefühl führt, also eine Lösung gefunden ist, wird aufgedeckt, um welche Informationen und Ladungen es sich handelt.
Lösung: Die Lösungen sind meistens nicht gemäß unserer Erwartungen und gewohnten Vorstellungen. Gerade das ist aber das Lösende und Verändernde. Durch das erfolgte schrittweise Erleben, Spüren, Freisetzen erreichen wir tatsächlich die Ordnung unserer Seelenlandschaft. Und setzen damit gleichzeitig verändernde Impulse frei , so dass auch unsere äußere Welt mehr in ihrer Seelensprache auf uns zukommt, welches immer versöhnt und beruhigt. |
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Familienstellen -
Allgemeines
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Das Familienstellen funktioniert, löst und wirkt, weil es die Alltagsebene des menschlichen Mit- und Gegeneinanders verläßt. Beim Familienstellen offenbart sich der ätherische Bereich des familiären und sozialen Gefüges - immer wieder erstaunlich und überraschend. Überraschend sind dann auch die Lösungen und die Wirkungskraft. „Familienseele“ wird als eine Wirklichkeit erkannt und gewürdigt, der sich keiner entziehen kann. Wir können sie erleiden oder im Lernen ihrer Gesetzmäßigkeiten zur „großen Seele“ heranreifen. |
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